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<pre>Im Vergleich zur 0:2-Niederlage in der Hinrunde stellte das standhaft bleibende Schalke somit einen erfolgreich absolvierten Lernprozess unter Beweis; in der angestammten Veltins-Arena hatte sich das Team noch von zwei späten Toren der Roten überraschen lassen.  <p> Wenngleich bekanntlich selbst Freundschaftsspiele und Pflichtübungen im DFB-Pokal zwei gänzlich unterschiedliche Schuhe sind, sollten nach der jüngsten Vorstellung kaum noch Fragen offen sein.  <p>  Allein in den letzten acht Spielzeiten nahmen die Blau-Weißen gleich sechs Mal in einer der beiden ersten Runden gegen unterklassige Klubs ihren Hut: Die Pokal-Historie der Hertha ist fast ausschließlich mit peinlichen Pleiten gegen Teams wie Worms, Koblenz oder Holstein Kiel gepflastert. <p> Den erfolgreichen Knipsern ist damit zugleich auch ein deutlich verbessertes Bauchgefühl zu danken. Die zuvor absolvierten Tests waren schließlich noch nicht von ganz so großer Kunst geprägt. <p>  Abgesehen vom überraschenden 1:0-Erfolg gegen Real Madrid kamen die Russen noch einzig beim 2:2 im Hinspiel gegen Pilsen zu weiteren Punkten.  </pre>


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<pre>Dafür könnte die Kasse bei einem gar nicht mal so überraschenden Hertha-Erfolg so richtig klingeln. Wurde dieses Szenario von Tipico & Co. doch mit Quoten von 6,5 und höher versehen.  <p> Nach zuvor 4 sieglosen Auftritten ist Energie aber nicht nur dank des für den Sieg verantwortlichen zweifelhaften Elfmeters auch weiterhin mit einiger Vorsicht zu genießen: Auch die bittere Pleite im Brandenburg-Pokal gegen einen Fünftligisten stellte zuletzt wieder die etwas brach liegende Verfassung des Aufsteigers unter Beweis.  <p>  Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen dürfen sich zum erweiterten Favoritenkreis zählen, während ein Titelgewinn von Schalke, Hoffenheim oder Bremen bereits eine überaus große Überraschung wäre. Die Zweitligisten mit den laut Ansicht der Buchmacher besten Aussichten auf eine Sensation sind der FC Kaiserslautern und RB Leipzig. Doch vielleicht kommt es auch ganz anders — es heißt nicht umsonst, dass der Pokal eigene Gesetze hat. <p> Aber der junge Flügelflitzer kann nicht nur Tore vorlegen, sondern sie auch selbst erzielen. So beispielsweise zuletzt beim 2:0-Sieg gegen Mainz, als er in Arjen Robben-Manier von der rechten Seite nach innen zog und mit seinem starken linken Fuß aus rund 25 Metern die 1:0-Führung herstellte. <p>  Dies trifft vor allem auf die jüngere Vergangenheit zu. Denn während Wolfsburg in der Gesamtzbilanz mit 20:17 Siegen bei 46 Duellen nur knapp die Nase vorne hat, ergibt sich über einen kürzeren Beobachtungszeitraum ein völlig anderes Bild.  </pre> 


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<pre> Dabei stellte sich auch der 1:0-Erfolg gegen das viertklassige Lüneburg als eine unwürdig schwere Geburt heraus, was der Erleichterung der Eintracht-Spieler nach dem Abpfiff aber natürlich keinen Abbruch tat.  <p> Ein ähnliches Defensivverhalten könnte gegen die schnellen und quirligen Offensivspieler des HSV zu Gegentreffern führen.  <p>  Der längst zum alternativlosen Saisonziel auserkorenen Rückkehr in die Zweitklassigkeit scheint vorerst trotzdem noch keine Gefahr zu drohen. Da selbst der Vorsprung auf den Relegationsplatz acht Punkte beträgt, kann sich der SCP auch im Frühjahr noch so manchen Ausrutscher gestatten. <p>  Was hingegen für die Hessen spricht, ist ihre im bisherigen Wettbewerbsverlauf gnadenlose Effizienz. Angesichts dessen, dass der Eintracht in den bisherigen vier Partien gerade Mal zehn Torschüsse zum Halbfinaleinzug genügten, dürfte schließlich selbst die italienische Nationalmannschaft vor Neid erblassen. <p>  Verließen die Sechzger in dieser Saison noch nie ohne eigene offensive Wortmeldung den Platz, dürfte nun nicht zuletzt die zu erwartende Trotzreaktion ein schlagkräftiges Argument für diesen Drittliga-Tipp sein.  </pre>


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<pre> Das alles verspricht aus Sicht von Maccabi Haifa nichts Gutes. Zumal der Gegner — wie bereits erwähnt – noch ohne Niederlage in der Saison 2023/24 ist und mit Blick auf die Gruppenphase bereits das Schlimmste hinter sich hat.  <p> Der langjährige Bayern-Verteidiger Willy Sagnol, der seine Karriere einst bei den Monegassen begann, erwartet deshalb nicht zu Unrecht „eine explosive Partie, weil beide Mannschaften nur nach vorne spielen. Es wird ein interessanter Vergleich und sicher schön anzuschauen“.   <p> für diesen Wahrsager scheinen die Gastgeben deutlich besser gewappnet zu sein. Zwar war auch Mannheim zuletzt mit dem 5:0 gegen Hansa Rostock ein unvermutet entschlossener Befreiungsschlag geglückt — in Sachen Befreiungsschläge hat der VfL bei näherer Betrachtung dann aber eben doch noch deutlich mehr zu bieten. <p>  „Die erste Halbzeit war sehr gut, wir haben schnell nach vorne gespielt und den Ball laufen lassen, in der zweiten Hälfte hatten wir dann fast keinen Zugriff mehr. Taktisch gibt es für uns noch einiges zu tun.â€  <p> Immerhin springen im zu erwartenden Fall eines Münchner Erfolges noch einmal deutlich niedrige Gewinne als bei einem x-beliebigen Bundesliga-Heimsieg des FC Bayern heraus: Somit werden die Lilien hier gewissermaßen sogar zu einem unterklassigen Herausforderer degradiert.  </pre>


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<pre> Ein Tipp auf den Favoriten dürfte sich im Siegfall dagegen höchstens in Kombination mit weiteren Partien bzw. einem unverschämt hohen Einsatz lohnend zu Buche schlagen.  <p> Gerade das vermeintlich dankbare Los hat schließlich zur Folge, dass man im Umfeld bereits weit über den Mittwoch hinauszudenken beginnt; eine böse Überraschung würde entsprechend zu einer empfindlichen Störung des bislang so glorreichen saisonalen Gesamteindrucks führen.  <p>  Was Trainer-Guru Josep Guardiola während seiner dreijährigen Amtszeit in München nicht gelungen war, das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League zu gewinnen, soll nun der Maestro aus Italien schaffen. Und ein Ausscheiden in der ersten Runde des Cups schiene dabei so gar nicht in den Plan zu passen. <p>  Die Partie gegen die Wölfe könnte unter anderem auch zuvor fehlenden bzw. angeschlagenen Spielern wie Thiago und Vidal dabei behilflich sein, vor dem Eintritt des Ernstfalls noch einmal dringend benötigte Spielpraxis zu sammeln.  <p> Im Nachhinein musste sich Köln somit allenfalls vorwerfen lassen, nicht mit aller Entschlossenheit auf das zweite Tor gegangen zu sein. Der knappe Vorsprung hielt die Berliner Gäste unnötigerweise bis zum wie aus dem Nichts fallenden Ausgleichstreffer am Leben.  </pre>


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